Das Schlaubetal
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Der Naturpark Schlaubetal ist der östlichste Naturpark Deutschlands und mit seinen 227 qkm gehört er in Brandenburg eher zur kleineren Sorte. Auf ihrem 20 Kilometer langen Lauf im Tal liebt die Schlaube Abwechslung. Sie schlängelt sich durch Wälder und Schluchten, durchfließt Seen und Teiche, läßt Bäche und Moore hinter sich, säumt Wiesen und Binnendünen. Wo die Schlaube später in den Brieskower See und die Oder mündet, liegt wenig westlich die einzige Kleinstadt der Region Müllrose, die gleichzeitig das nördliche Tor des Naturparks ist. Als schönstes Bachtal Ostbrandenburgs wird das Schlaubetal gepriesen und nicht nur die Natur ist wunderbar, sondern auch kulturgeschichtlich ist es recht interessant. Die auffälligsten Relikte vergangener Zeiten im Naturpark sind die ehemaligen Mühlen. Es gibt sie seit dem 15. Jahrhundert - inzwischen ist der Mühlbetrieb längst eingestellt und die Bauwerke sind nun denkmalgeschützt und zu Recht touristische Anziehungspunkte.         





450 Menschen wohnen in Kieselwitz. Schon vor über 700 Jahren haben ihre Vorfahren dort die ersten Häuser gebaut. Und Mönche von Kloster Neuzelle legten Fischteiche bei Kieselwitz an. Es dem lieben Herrn im Himmel nur recht zu machen, danach trachteten die Neuzeller Mönche. Deshalb sangen sie viel und hielten sich an alle christlichen Regeln. Zu denen gehörte es auch, jeden Freitag Fisch zu verspeisen. Da aber in den Zeiten der Klostergründung kein Fisch zu finden war, mussten Teiche her. Im Tale der Schlaube, gleich bei Kieselwitz, so entschieden die frommen Brüder, sei ein gutes Plätzchen. Liebliche Bäche von den Höhen und die Schlaube selbst sorgten dafür, dass die Teiche nie versiegten. Karpfen, Schleihe, Hecht und Barsch gediehen prächtig. Und dafür sorgt Fischer Frank Gürtler noch heute. Die meiste Zeit allerdings widmet er sich einer amerikanischen Forellenart. Gleich an der ehemaligen Kieselwitzer Mühle wächst heran, was später in Restaurantküchen und bei Fischhändlern landet. Hier steht auch das älteste Gebäude des Ortes. Eine Scheune, später Sägewerk. Vielleicht 250 Jahre alt oder mehr? Nichts genaues weiss man nicht so recht über die Geschichte von Kieselwitz. Auch das mit den Erdmännchen nicht. Skelette winziger Menschen sind in der Nähe gefunden worden. Wann und wo auch immer die Erdmännchen gewohnt haben, die Kieselwitzer von heute sind normal gross und 450 an der Zahl. Früher waren es weniger, aber nach der Wende sind viele zugezogen. Und seitdem hat der Bürgermeister dafür gesorgt, dass alles schön ordentlich wird, wie er sagt. Alle Strassen sind neu geteert und auch öffentliche Möbel stehen auf dem Dorfanger. Der Ordnung halber bleiben die meisten Tiere in Kieselwitz vor den Türen der meist frisch renovierten Häuser. Der Ordnung halber sind hier manchmal Schutzmassnahmen erforderlich, gerade bei denen die die Kieselwitzer Teichtradtion pflegen. Gegen wilde Tiere, die nur darauf warten Zierfische fangen zu können, hilft nur ein Elektrozaun.

Fazit: Bestimmt ist kein Dorf im seenreichen Brandenburg so reich an Teichen, wie das ordentliche Kieselwitz. Kieselwitz liegt im schönen Schlaubetal, nicht weit von Eisenhüttenstadt.  ( vom Rbb Stefen Streu )

 

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